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Feuilleton

Juni 2009

Promotion Dr. Salvatore Marino


Mai 2008

Die Kölner Institutionenhandschrift

Im Historischen Archiv der Stadt Köln fand am 8. Mai 2008 um 19 Uhr die Präsentation der Faksimileausgabe der Kölner Institutionenhandschrift, eines wichtigen Dokuments der europäischen Rechtsgeschichte, statt.

> Plakat

> Artikel im Kölner Stadtanzeiger (PDF)


April 2008

Einführung in die Epigraphik für Juristen

Am 4. und 5. April 2008 fand im Institut für Römisches Recht in Köln eine Einführung in die Epigraphik für Juristen statt. Auf vielfachen Wunsch hatte sich Professor Dr. Werner Eck freundlicherweise bereit erklärt, im Rahmen eines Blockseminars für Doktoranden einen Überblick über dieses Gebiet der Alten Geschichte zu geben.

Zunächst beschäftigten wir uns am Freitag vormittag mit der Vielfalt und Verschiedenartigkeit der Quellen, die unter dem Oberbegriff „Inschrift“ zusammengefaßt werden. Deutlich wurde dabei, welche Bedeutung dem ursprünglichen Kontext sowie den Überlieferungsbedingungen für eine Interpretation von Inschriften zukommt. Am Nachmittag besuchten wir das Römisch-Germanische Museum in Köln, wo uns Herr Professor Eck an konkreten Beispielen den Umgang mit Inschriften demonstrierte. Es war faszinierend, anhand seiner Erklärungen nachzuvollziehen, wie sich aus wenigen Buchstaben ganze historische Episoden rekonstruieren lassen.

Der Samstag vormittag war der inschriftlichen Überlieferung zu einzelnen römischen Juristen, u.a. Julian und Ulpian, gewidmet. Auf sehr eindrucksvolle Weise lernten wir dabei, daß eine Wahrnehmung dieser Persönlichkeiten als Juristen lediglich ein verkürztes Bild vermittelt, da sie zugleich – wenn nicht gar vorrangig – eine politische Laufbahn verfolgten und dabei auf die höchsten politisch-administrativen Positionen des Imperiums gelangten. Am Samstag nachmittag schließlich beschäftigten wir uns mit Militärdiplomen. Anhand dieser Quellengattung verschaffte uns Herr Professor Eck unter anderem sehr interessante Einblicke in die Arbeitsweise der römischen Verwaltung.

Am Ende der Veranstaltung blieben alle Teilnehmer zwar etwas erschöpft, vor allem aber sehr begeistert und bereichert zurück. Herr Professor Eck hatte uns einen überaus faszinierenden Überblick über die vielfältigen Erkenntnismöglichkeiten, die Inschriften auch dem Romanisten bieten, gegeben. An dieser Stelle möchten wir ihm dafür nochmals unseren herzlichsten Dank aussprechen.


April 2007

Treffen Junger Romanisten in Köln

Am 21. und 22. April 2007 trafen sich auf eine Initiative der Mitarbeiter des Kölner Instituts für Römisches Recht hin die Nachwuchswissenschaftler der romanistischen Lehrstühle und Institute Österreichs und Deutschlands in Köln. Es fanden sich Vertreter der Universitäten Bonn, Erlangen, Frankfurt/Main, Göttingen, Graz, Heidelberg, Marburg, Trier, Tübingen und Wien sowie ein Kollege von der Universität Lublin (Polen) ein.

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März 2006

Exkursion nach Sizilien

Das Institut für Römisches Recht veranstaltete im vergangenen März eine Exkursion nach Sizilien. Diese Exkursion fand in Anschluss an unser Seminar im Wintersemester statt, das die rechtlichen Beziehungen Roms zu seinen Provinzen am Beispiel Siziliens behandelte, und diente zur Vertiefung der im Seminar erworbenen Kenntnisse. So erfuhren wir beispielsweise mehr über den Zweck antiker Theater, der weit über die reine Unterhaltungsebene hinausging, über politische und juristische Strategien der Römer, eroberte Gebiete und deren Bevölkerung dem Geltungsbereich ihres Rechts einzugliedern, und das Sakralrecht sowie die gesellschaftliche Bedeutung griechischer und römischer Tempel.

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September und Oktober 2004

Exkursion nach Kleinasien

Die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst geförderte Exkursion des Instituts für Römisches Recht der Universität zu Köln unter der Leitung von Professor Dr. Martin Avenarius nach Kleinasien in der heutigen Türkei fand wie geplant vom 19.09. bis zum 02.10.2004 statt. Die Exkursion sollte dem Zweck dienen, die im zivilrechtlich-romanistischen Seminar zum Thema „Die universitas im römischen Recht“ erarbeiteten Kenntnisse über die rechtliche Verfaßtheit antiker Gemeinwesen zu erweitern und vertiefen.

Die Reise führte zu zahlreichen Stadtgemeinden und Heiligtümern wie Ilion/Troia, Pergamon, Ephesos, Milet und Didyma. Die noch heute ungemein beeindruckende Anlage und Architektur der antiken Städte, durch die uns in Pergamon und Priene die dort schon langjährig arbeitenden Archäologen persönlich (Professor Radt und Professor Raeck) führten, faszinierte alle Teilnehmer. Schon bald war man mit den wichtigsten Bauten, den Tempeln, den Theatern, den Thermen, und ihren Funktionen auf gesellschaftlich-rechtlicher Ebene so vertraut, daß Vergleiche zwischen den kleinasiatischen Poleis untereinander – und immer wieder auch zu Rom – gezogen und unsere juristischen Kenntnisse auf diese Weise um viele konkrete Details vertieft werden konnten.

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November 2003

Dreharbeiten im Institut

Am 7.11.2003 wurde das frisch renovierte Institut zum Drehort einer in den kommenden Monaten bei RTL laufenden Anwaltsserie namens „Unter Brüdern“. In der unter Institutsbeteiligung gedrehten Folge, die den Titel „Professor Schrader“ tragen wird, beabsichtigt einer der beiden Anwaltsbrüder eine Zweitkarriere als Universitätsprofessor, weshalb er zweckmäßigerweise um die Gunst der in unserem Institut beheimateten 29-jährigen Professorin wirbt. Soweit die Informationen der Produktionsleitung. Den Ausstrahlungstermin konnten wir leider noch nicht in Erfahrung bringen.


Juli 2003

Institutsexkursion nach Trier